Wie können wir helfen?
Drucken

STEP 2040

Stadtentwicklungsplan 2040

Informationen über die Fortschreibung des Stadtentwicklungsplans in München


Quelle: Landeshauptstadt München

Stadtentwicklungsplan

Am 2. Oktober 2024 wurde der neue Stadtentwicklungsplan vom Münchner Stadtrat beschlossen.
Der STEP2040, ein zentraler Bestandteil der Stadtentwicklungskonzeption ,,Perspektive München‘‘, soll die Prioritäten für die räumliche Entwicklung Münchens in den nächsten zwei Jahrzehnten setzen. Er gibt Leitlinien vor, wo und wie München weiter wachsen kann, damit die Stadtentwicklung genauer gesteuert und besser gestaltet werden kann. Der letzte räumliche Stadtentwicklungsplan stammt aus dem Jahr 1983.Am
Der Stadtentwicklungsplan 1983 befasste sich mit der wirtschaftlichen Rezession, der steigenden Arbeitslosigkeit und dem – trotz rückläufiger Bevölkerungsprognosen – neuen Mangel an Wohnungen. Er setzte u.a. folgender Prioritäten:
  • Wohnraumbeschaffungsprogramm – Errichtung von 7.000 neuen Wohnungen pro Jahr, darunter nach Möglichkeit 1.500 Sozialwohnungen.
  • Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs – u.a. Fortsetzung des Schnellbahnbaus (insbesondere der U-Bahn), stärkere Berücksichtigung des öffentlichen und nichtmotorisierten Verkehrs bei der Um- bzw. Neugestaltung von Straßen.
  • Umweltschutz – z.B. durch das Kanalbauprogramm und die Sicherung der Versorgung Münchens mit umweltschonender Energie.
  • Gewerbeflächenprogramm – u.a. angemessene Berücksichtigung kleiner und mittlerer Unternehmen bei der Vergabe von städtischen Gewerbeflächen durch Vermietung oder Verpachtung, Ermöglichung gewerblicher Zwischennutzungen.

Schwerpunkte

Der Stadtentwicklungsplan 2040 umfasst sieben Handlungsfelder: Freiräume, Mobilität, Siedlungsentwicklung, Klimaanpassung, Klimaschutz und Region.

Zielsetzungen der einzelnen Handlungsfelder

 

1. Freiräume

Wesentliche Zielsetzungen dieses Handlungsfeldes:

  • Grüne Infrastruktur in den Quartieren qualifizieren und ausbauen – einschließlich der Erstellung von Freiraumquartierskonzepten als Grundlage für Einzelprojekte.
  • Freiräume von der Innenstadt bis in den Grüngürtel stärken und vernetzen – z.B. bestehende Flächen miteinander verbinden.
  • Grüngürtel gemeinsam mit der Region weiterentwickeln – u.a. durch interkommunale Landschaftsprojekte sowie mittelfristig die Etablierung von Regionalparks.

Gemäß der „dreifachen Innenentwicklung“ in Münchens Quartieren, müssen bei Wohnungsbau ausreichend entsiegelte Flächen und Freiräume berücksichtigt werden. Die Freiräume sollen dabei sowohl als Naherholung für den Menschen sowie auch als Lebensraum für Flora und Fauna gedacht werden.

Für bestimmte Gebiete, etwa die Innenstadt oder Neufreimann, werden Freiraumquartierskonzepte erstellt. Diese informellen Rahmenplanungen enthalten Bestandsanalysen, Planungen und Visionen – und bilden die Grundlage für Einzelprojekte, um Freiräume qualitätvoll weiterzuentwickeln. (S. 11)

Freiräume – insbesondere innerhalb des Mittleren Rings – sollen u.a. durch die Umwandlung von Autospuren und Parkplätzen entstehen. Sie sollen nicht-kommerzielle Begegnungsorte werden, von denen es laut der Stadt mehr brauche. Die Weiterentwicklung von Freiräumen soll aber bis in den Grüngürtel hinein ergänzt und eine Vernetzung ermöglicht werden. Dazu sollen die Landschaftsräume des Grüngürtels gesichert und „zu einem multifunktionalen und durchgängigen Freiraumverbund weiterentwickelt“ werden (S. 11). Die Landschafts- und Freiraumentwicklung soll gemeinsam mit den Nachbarkommunen erfolgen.

Wichtigsten Änderungen zum 1. Entwurf:

Die Schutzgebiete werden nach dem jeweiligen Schutzstatus klarer abgegrenzt und differenzierter dargestellt. „Zusammengefasst wurden Naturschutz- und Natura 2000-Gebiete sowie Landschaftsschutzgebiete und Geschützte Landschaftsbestandteile. Ergänzt wurden die Suchräume für Landschaftsschutzgebiete“ (Seite 12). Außerdem wurden Biotopstrukturen in der Darstellung ergänzt, die fortlaufend angepasst wird.

Als Beispiele wurden von der Stadt München die Parkmeile Feldmochinger Anger, die renaturierte Isar, die Parkmeile Trudering – Neuperlach, die Parkmeile Südpark-Warnberger Riedel und die Parkmeile Neuperlach-Perlacher Forst genannt. Die Masterpläne sind teilweise abgeschlossen und teilweise in Planung bzw. Vorbereitung.

2. Mobilität

Wesentliche Zielsetzungen dieses Handlungsfeldes:

  • ÖV-Netz großflächig ausbauen – z.B. Schaffung neuer Busspuren, U-Bahn-, S-Bahn- und Tramlinien, Taktverdichtungen, Dezentralisierung des bestehenden Schienennetzes durch Tangenten.
  • Nahmobilität in den Quartieren stärken – u.a. durch neue Parkregelungen, weniger Stellplätze, verkehrsberuhigte Zonen und nachhaltige Logistikkonzepte.
  • Radverkehr stärken – Das Straßennetz deutlich fahrradfreundlicher gestalten, Fahrradabstellanlagen und Service- und Dienstleistungsangebote ausbauen.
  • Engagement für starke Verbindungen in die Stadtregion.
  • Vermeidbaren Autoverkehr reduzieren – u.a. durch Ausbau von Carsharing-Angeboten, Gestaltung von City-Logistik-Konzepten für den Liefer- und Ladeverkehr.

Für den Ausbau des ÖPNV sieht die Stadt zusätzliche Betriebshöfe als unerlässlich. Außerdem werden für einen flüssigen Verkehr Lösungsansätze wie „High-occupancy vehicle lanes“ auf ihre Machbarkeit geprüft und erprobt.

Im Stadtgebiet soll das bestehende Netz durch Tangenten dezentralisiert und durch „innovative Verkehrsmittel ergänzt und verknüpft werden“ (S. 14). Dabei soll laut der Stadt die Nutzungskultur vom ÖPNV lebendig und ausgewogen sein; wozu viele Angebote des täglichen Bedarfs jeweils im unmittelbaren Wohnumfeld zu finden sein sollen – Stichwort: Kurze Wege. Insgesamt sollen Car- und Bike-Sharing Angebote (auch: Park&Ride) vorangetrieben werden; insbesondere in Modellquartieren mit Beispielcharakter.

Während Münchens erste Radschnellverbindung vom Stachus in Richtung Garching und Unterschleißheim die Innenstadt mit der Region verbindet, sollen weitere sternförmig angeordnete Trassen und ein Radschnell-verbindungsring ein schnelles Verbindungsnetz bilden. Auch der Altstadt-Radlring soll schrittweise umgesetzt werden. Weitere Maßnahmen wie bspw. Fahrradparkanlagen an wichtigen Straßen sollen umgesetzt werden.
Als Beispiel wurde von der Stadt München die Tiefgarage unter dem Thomas-Wimmer-Ring genannt.

3. Siedlungsentwicklung

Wesentliche Zielsetzungen dieses Handlungsfeldes:

  • Qualitäten bewahren – nur mäßige Nachverdichtung, behutsame Weiterentwickelung der Stadtteile.
  • Bestehende Quartiere durch Mischung und Vielfalt stärken – u.a. durch die Erweiterung des Wohnungsbestands der städtischen Wohnungsbaugesellschaften und die Förderung des genossenschaftlichen Bauens.
  • Lebenswerte neue Stadtteile gestalten – an geeigneten Standorten neue Stadtteil- und Quartierszentren entwickeln.

Unter „Qualität bewahren“ versteht die LHM die typischen städtebaulichen Strukturen (bspw. Altstadt, Gründerzeitviertel, denkmalgeschützte Bauten, historische Ensemble, Dorfkerne und dazugehörige Freiraumstrukturen) zu schützen, da sie identitätsstiftend sind. Dazu gehört auch die Bewahrung der kleinteiligen Netze an Zentren und Versorgungsstandorten, die typisch für München sind.

Die Stadt München nennt Aufstockungen oder die Überbauung von Stellplatzanlagen als Beispiele für qualifizierte Nachverdichtungen. Zur Nachverdichtung gehört u.a. abwechslungsreiche Gebäudehöhen zu schaffen. Die Stadt möchte die rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und zu erhalten. Genossenschaftliches Bauen soll außerdem gefördert werden.

Wichtigsten Änderungen zum 1. Entwurf:

Die Ausgliederung in „Siedlungsentwicklung“ und „Gewerbeflächenentwicklung“ als eigenes Handlungsfeld stellt die größte Änderung dar. Trotzdem ist die „Sicherung von bestehenden Gewerbestrukturen mit Produktion“ als räumliche Aussage auch für dieses Handlungsfeld von Bedeutung, um eine großräumige Verteilung von Wohnen und Arbeiten im Siedlungskontext zu gewährleisten.

Als Beispiel hat die Stadt München das Werksviertel genannt. Für ein bereits in Umsetzung gehendes Quartierskonzept sei das klimaneutrale Quartier Ramersdorf Süd ein Beispiel. Die Stadt setzt sich das Ziel, für eine künftige weitere Bearbeitung des STEP, die „verschiedenen fachlichen Quartiersansätze noch stärker in Beziehung zu setzen“ (S. 49).

4.Wirtschaft

Die Behandlung der räumlichen Aspekte der Wirtschaftsentwicklung im STEP2040 wurden u.a. vom Referat für Arbeit und Wirtschaft, von Verbänden, Vereinen und Initiativen in ihren Stellungnahmen eingefordert. Entwickelt wurde das Handlungsfeld vom Referat für Stadtplanung und Bauordnung in enger Zusammenarbeit mit dem Referat für Arbeit und Wirtschaft.
Im STEP werden entsprechend seinem räumlichen Fokus jene Teilaspekte behandelt, die raum- und flächenbezogen für eine künftige Entwicklungsperspektive zur Darstellung gebracht werden können. Dabei stellt die Handlungsfeldkarte bewusst keine detaillierten branchenspezifischen Inhalte dar, sondern unterscheidet die planungsrelevanten Themen von produzierendem Gewerbe, allgemeinen gewerblichen Nutzungen, Handel, Dienstleistung sowie allgemein „Arbeitsplatzstandorten“. (S. 20)
Gewerbegebiete sollen in ihrer Nutzung gesichert werden. Um die Verkehrswege in verkehrsreichen Bereichen (bspw. in der Altstadt) effizient und nachhaltig zu gestalten, sollen Pilotvorhaben erprobt werden (nicht spezifiziert). Um gut erreichbare Gewerbehöfe zu stärken, sollen neue städtische Gewerbehöfe entwickelt und private gefördert werden. Dabei hat die Stadt die Gewerbegebiete am Frankfurter Ring oder im Europapark als Beispiele mit großem Potenzial genannt; auch das Werksviertel am Ostbahnhof sei ein gutes Beispiel. Da auch das wohnortnahe Angebot an Arbeitsplätzen in bestehenden und neuen Stadtteilen bzw. Quartieren – wie bspw. in Freiham – ein Qualitätsmerkmal sei, soll das Angebot an Einzelhandel und Dienstleistungen immer mitgedacht werden.
In bestimmten Bereichen der Stadt bündeln sich innovative Unternehmen, zum Beispiel aus der Automobil-, Medien-, Informations- und Kommunikations-, Biotechnologie- oder Dienstleistungsbranche. Diese „Clusterung“ in „Innovationsräumen“ fördert vielfältige Synergieeffekte, etwa den Wissenstransfer zwischen oder die Spezialisierung von Unternehmen; sie wird – soweit möglich – gefördert und gestärkt.
Als Beispiel hat die Stadt auch das Munich Urban Colab, Macherei in Berg am Laim, genannt. Für die Handlungsfelder 3 und 4 zusammengesehen sei dabei der Europapark ein gutes Beispiel.

5. Klimaanpassung

Wesentliche Zielsetzungen dieses Handlungsfeldes:

  • Klimaresiliente Siedlungs- und Landschaftsräume entwickeln – z.B. Maßnahmen zur Hitze-Reduzierung, Entsieglung dichter, versiegelter Gebiete zur Vermeidung von Starkregenereignissen.
  • Luftaustausch und Abkühlung sicherstellen – u.a. weitere Kaltluftleitbahnen planen, Wälder klimaresilient entwickeln.

Um den sich verändernden Klimaphänomenen anzupassen, sollen Neuversiegelungen minimiert werden; stark versiegelte Siedlungsbereiche sollten dagegen zur Starkregenvorsorge entsiegelt werden. Als außerdem sensible Gebiete nennt die Stadt Bereiche mit hohem Grundwasser, wie bspw. am nördlichen Stadtrand, entlang der Isar, an der Würm, am Hachinger Bach oder Gröbenbach. Da Kaltluftleitbahnen elementar für den Luftaustausch sind, müssen diese bei neuen Quartieren mitberücksichtigt werden.

Als Beispiel nannte die Stadt die Freiflächengestaltung am Weißenburger Platz in Haidhausen.

6. Klimaschutz

Wesentliche Zielsetzungen dieses Handlungsfeldes:

  • Klimaneutrale Quartiere entwickeln – z.B. bei Neubausiedlungen von Anfang an Klimaneutralität mitdenken, Energieverbrauch von Gebäuden reduzieren.
  • Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen ausbauen – einschließlich des Ausbaus von Geothermieanlagen und des Ausbaus des Fernkältenetzes. Außerdem soll bis 2025 der gesamte Strombedarf aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden.

Die nachhaltige Planung beinhaltet eine angemessen dichte und kompakte Bauweise, um Fläche und Energiebedarf zu sparen. Neben dem hohen energetischen Standard für neue Gebäude und einem ressourcenschonenden Umgang, möchte die Stadt München den Holzbau unterstützen. Das Gebäudeenergiegesetz des Bundes bedeutet für München, dass möglichst viele Gebäude an die Fernwärme angeschlossen werden

Als Beispiel nannte die Stadt d Energiezentrale Freiham – Geothermie der SWM.

7. Region

Wesentliche Zielsetzungen dieses Handlungsfeldes:

  • Stadtregionale Freiräume sichern, stärken und entwickeln.
  • Nachhaltige, integrierte und regional abgestimmte Siedlungs-, Landschafts- und Freiraumentwicklung fördern.
  • ÖV-Ausbau in der Stadtregion unterstützen – u.a. Mobilitätsdrehscheiben und Park&Ride-Mobilitätshubs einrichten, eine regionale Verkehrsinfrastrukturgesellschaft gründen.
  • Die Internationale Bauausstellung (IBA) als Impulsgeberin – um zu zeigen, wie das Mobilitätsgeschehen in der Region mit den Instrumenten der Stadt- und Raumentwicklung positiv beeinflusst werden kann.
  • Neue regionale Entscheidungsstrukturen – ein von den Städten und Gemeinden legitimiertes, interkommunales Gremium für Koordination und Planung gründen.
  • Gerechter Ausgleich von Lasten und Nutzen – durch ausgleichsorientierte Planung und Maßnahmen.

Der Grüngürtel soll gesichert, gestärkt und schrittweise weiterentwickelt werden. Neue Siedlungsgebiete sollen vor allem entlang der ÖPNV-Trassen entwickelt werden. Zusätzlich zum bestehenden Busring sollen ein Regionalbahnring um die Stadt herum sowie Tangentialverbindungen am Stadtrand entwickelt werden. Außerdem soll eine Verkehrsinfrastrukturgesellschaft gegründet werden, die sich mit dem Ausbau und der Weiterentwicklung des ÖPNV in der Region auseinandersetzt. Autobahnen sollen Expressbuslinien bekommen.

Wichtigsten Änderungen zum 1. Entwurf:

Aufgrund der Rückmeldungen aus dem Beteiligungsprozess wurden einige Darstellungen dem Maßstab der Handlungsfeldkarte Regionales entsprechend weiter schematisiert. Dies betrifft vor allem die Schraffuren zur Darstellung von Landschafts-, Siedlungs- und Freiraumentwicklungen, die als Suchräume und nicht als flächenscharfe Nutzungsdarstellungen zu verstehen sind, sowie die Darstellung eines 2. ÖV-Rings um die Stadt, der keinen konkreten Trassenverlauf vorschlägt, sondern ebenfalls einen (nicht abschließend abgegrenzten) Suchkorridor.

Als Beispiel nannte die Stadt die IBA – Gründungsgesellschafter der IBA. Durch die Internationale Bauausstellung wird die regionale Zusammenarbeit weiter gefestigt und Pilotprojekte können vorangetrieben werden.

Ablauf

Ein Entwurf für den STEP2040 wurde Juli 2021 im Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung des Stadtrats vorgestellt und der Ausschuss stimmte diesem zu.

Der STEP2040 befindet sich seit dem 8. November in der anschließenden Öffentlichkeitsphase. Hierbei sollen alle potenziell Betroffenen in den Erarbeitungsprozess einbezogen werden. Unter anderem soll festgestellt werden, welche Themen noch fehlen oder als besonders wichtig erachtet werden. Dieser Prozess wird von November 2021 bis Mitte 2022 dauern.

Die Ergebnisse der Öffentlichkeitsphase werden in den endgültigen Stadtentwicklungsplan München 2040 einfließen und dieser wird in der zweiten Jahreshälfte 2022 vom Stadtrat verabschiedet werden.

Stand Oktober 2023 wurde die Fortschreibung des STEP 2040 noch nicht vom Stadtrat verabscheidet. Die Planentwürfe und der Erläuterungsbericht zum STEP2040 befinden sich weiterhin in der Überarbeitung.

Der Bürgerbeteiligungsprozess

Um der gesamten Stadtgesellschaft die Möglichkeit zu geben, ihre Perspektive einzubringen, werden mehrere Beteiligungsmöglichkeiten angeboten.

Die erste Hälfte der Öffentlichkeitsphase begann am 8. November 2021 mit der Auftaktveranstaltung zur Öffentlichkeitsphase. Vom 29. November bis 19. Dezember 2021 findet der erster Online-Dialog zu Handlungsfeldern und Zielen des STEP2040 und zur Perspektive München statt. Dabei besteht die Möglichkeit, in Online Dialogräumen Beiträge oder Kommentare abzugeben. Im Januar 2022 wird dann der erste Online-Dialog ausgewertet und im Februar werden die Ergebnisse der ersten Bürgerbeteiligungsphase vorgestellt.

Im März 2022 wird die zweite Hälfte der Öffentlichkeitsphase fortgesetzt. Zunächst findet der zweite Online-Dialog zu Maßnahmen des STEP2040 statt. Dieser wird im Juni ausgewertet und der Ergebnisbericht dazu wird im Juli 2022 erstellt. Im Sommer 2022 findet die Konferenz der Stadtmacher*innen statt und die Ergebnisse der zweiten Beteiligungsphase werden präsentiert.

Zudem wurde ein 120-köpfiger Bürger*innenrat eingerichtet. Dazu wurden 3.000 Einladungen an zufällig ausgewählte Münchner Bürger*innen verschickt. Der Bürger*innenrat wird viermal (ab 4. Dezember 2021) tagen und eine Empfehlung für den Münchner Stadtrat erarbeiten.

Kategorien
Inhaltsverzeichnis